
(Das
ist eine Geschichte über ein 14-jähriges Mädchen, das noch einmal
Glück gehabt hat, aber lest selber ! )
♥♥♥♥
Shannon konnte
die Fußschritte hinter sich hören als sie nach Hause ging.
Der Gedanke dass sie verfolgt wird, lies ihr Herz schneller
schlagen.
"Du bist lächerlich," sagte sie sich selbst, "Niemand verfolgt
dich."
Um sicher zu gehen beschleunigte sie ihr Schritttempo, doch
die Schritte
gleichten sich ihrer an.
Sie hatte Angst nach hinten zu sehen und sie war froh dass sie
fast zuhause war.
Shannon sagte ein schnelles Gebet, "Gott, bitte lass mich
sicher nach Hause kommen."
Sie sah das Außenlicht brennen und rannte den Rest des Weges,
bis zum Haus.
Erst
mal drinnen, lehnte sie sich einen Moment gegen die Tür,
erleichtert in
den sicheren vier Wänden ihres Zuhause zu sein.
Sie sah aus dem Fenster um nach zu sehen ob jemand da draußen
war.
Der Gehweg war leer.
Nach dem Durchblättern ihrer Bücher, entschloss sie sich
online zu gehen.
Sie loggte sich unter ihren Nicknamen ByAngel213 ein.
Sie
sah in Ihre Buddyliste und stellte fest dass GoTo123 online
ist.
Sie schickte
ihm eine Nachricht.
ByAngel213: Hi Ich bin froh dass du online bist! Ich hab
geglaubt dass mich
jemand nach Haus verfolgt hat. Es war total komisch!
GoTo123: Du guckst zu viel fern. Wieso sollte dich jemand
verfolgen? Wohnst du nicht in einer sicheren Gegend?
ByAngel213: Natürlich wohn ich in einer sicheren Gegend. Ich
nehme an das ich mir dass nur eingebildet habe, denn ich hab
niemanden
gesehen, als ich raus geschaut habe.
GoTo123: Es sei denn du hast deinen Namen übers Internet raus
gegeben. Das hast du doch nicht gemacht oder?
ByAngel213:
Natürlich nicht. Ich bin doch nicht doof, weist du?
GoTo123: Hattest du ein Softball Spiel nach der Schule heute?
ByAngel213: Ja, und wir haben gewonnen!!
GoTo123: Das ist klasse! Gegen wen habt ihr gespielt?
ByAngel213: Wir haben gegen die Hornets gespielt. Deren
Uniformen sind total schrecklich! Sie sehen aus wie Bienen.
GoTo123: In welchem Team spielst du?
ByAngel213: Wir sind die Canton Cats. Wir haben Tigerpfoten
auf unseren Uniformen.Die sind total cool.
GoTo123: Hast du gepitched?
ByAngel213: Nein, ich spiele second Base. Ich muss weg. Meine
Hausaufgaben müssen fertig sein bevor meine Eltern nach Hause
kommen. Ich will sie nicht
verärgern. CU!
GoTo123: Bis dann. CU!
Während dessen......
GoTo123 ging zum Mitglieds Menü und begann die Suche nach
ihrem Profil.
Als er es fand, markierte er es und druckte es aus.
Er
holte einen Stift heraus und begann aufzuschreiben, was er bis
jetzt über Angel wusste.
Ihr Name: Shannon
Geburtsdatum: 3.Januar
Alter:14
Staat in dem sie wohnt: North Carolina
Hobbies: Softball, Chore, Skating und Shoppen.
Neben dieser Informationen, wusste er, dass sie in Canton
wohnt, weil sie es ihm gerade gesagt hat.
Er weiß,
dass ihre Eltern um 18:30 nach Hause kommen, und dass sie bis
dahin alleine ist.
Er
wusste, dass sie im Schulteam Donnerstag nachmittags Softball
spielt.
Und
dass sich das Team Canton Cats nennt.
Ihre
Glückszahl 7 ist auf dem Rücken ihrer Uniform gedruckt.
Er wusste das
sie im siebten Schuljahr der Canton Junior High School war.
Das hat sie
ihm alles erzählt (anvertraut).
All
dies in einer Unterhaltung die sie online hatten.
Er hatte jetzt
genug Information um sie zu finden.
Shannon
erzählte ihren Eltern nicht von dem Geschehen auf dem Weg nach
Hause.
Sie
wollte nicht, dass sie ihr eine Szene machen und ihr verbieten
zu Fuß nach dem Softballspiel nach Hause zu gehen.
Eltern
übertreiben immer maßlos und ihre waren die Schlimmsten.
Sie
wünschte sie wäre kein Einzelkind.
Wenn
sie doch einen Bruder und eine Schwester hätte, dann wären
ihre Eltern nicht so übertrieben beschützerisch.
Bis
Donnerstag, hatte Shannon die Fußschritte längst vergessen.
Sie
war gerade mitten im Spiel als sie merkte, dass jemand sie
anstarrte.
In dem Moment
fielen ihr auch wieder die Schritte ein.
Sie sah von
ihrem second Base nach oben, um fest zu stellen das ein Mann
sie genau beobachtete.
Er
lehnte sich gegen den Zaun und lächelte, als sie ihn ansah.
Er sah
überhaupt nicht angsteinflössend aus und sie vergaß schnell
wieder ihre Bedenken.
Nachher saß er auf einer Bank in ihrer Nähe, als sie noch kurz
mit dem Trainer sprach.
Sie bemerkte
sein Lächeln auf ein Neues und ging an ihm vorbei.
Er
nickte und sie lächelte zurück.
Ihm fiel der
Name auf dem Rücken ihres Trikots auf und er wusste dass er
sie gefunden hatte.
Er ging mit
einem sicheren Abstand hinter ihr her.
Sie waren nur
ein paar Häuser von Shannons zu Hause entfernt.
Und weil er wusste, wo sie wohnt, ging er schnell zurück zum
Park, um sein Auto zu holen.
Jetzt
musste er warten.
Er entschloss
sich etwas zu Essen bis es Zeit ist, zu Shannons Haus zu
gehen.
Er fuhr zu
einem Schnellrestaurant und wartete dort, bis er zu Shannons
Haus fahren kann.
Shannon war in
ihrem Zimmer als sie Stimmen im Wohnzimmer hörte.
"Shannon, komm
her!", Ihr Vater rief.
Er hörte sich
besorgt an, und sie konnte sich keineswegs vorstellen, warum.
Sie ging ins
Zimmer, als sie den Mann vom Spielfeld auf dem Sofa sitzen
sah.
"Setz
dich," fing ihr Vater an, "dieser Mann hat uns gerade eine
sehr interrasante Geschichte über dich erzählt."
Shannon ging
zu einem Stuhl gegenüber im Raum.
Wie konnte er
ihren Eltern überhaupt irgendetwas erzählen?
Sie hatte ihn,
bis heute, noch nie zu vor gesehen!
"Weißt du wer
ich bin? Shannon?", fragte sie der Mann.
"Nein!",
antwortete Shannon.
"Ich bin ein
Polizist und dein Online Freund, GoTo123."
Shannon war erstaunt.
"Das
ist nicht möglich! GoTo ist ein Bub in meinem Alter! Er ist 14
und wohnt in Michigan!"
Der Mann lächelte.
"Ich
weiß dass ich dir das erzählt habe, aber es ist nicht wahr.
Siehst du, Shannon, es gibt Menschen im Internet, die nur so
tun, dass sie Kinder sind. Ich war einer von denen.
Doch während andere es machen, um Kinder zu finden und ihnen
weh zu tun, gehöre ich zu der Gruppe, die es macht, um Kinder
zu schützen.
Ich bin hergekommen um dich zu finden und um dir beizubringen,
wie gefährlich es sein kann zu viel Informationen an
Menschen im Internet rauszugeben.
Du hast mir genug erzählt, um es mir leicht zu machen, dich zu
finden.
Dein Name, die Schule die du besuchst, der Name deines Ball
Teams, und die Position in der du spielst.
Die Nummer und der Name auf deinem Trikot, machte das Finden
nur noch einfacher."
Shannon war immer noch erstaunt.
"Du wohnst
nicht in Michigan?"
Er
lachte.
"Nein, ich wohne in Raleigh. Es hat dir ein sicheres Gefühl
gegeben zu glauben das ich so weit weg wohne, nicht wahr?"
Sie nickte.
"Ich hatte einen Freund, deren Tochter war genau wie du, nur
hatte sie nicht so viel Glück.
Der Mann fand sie und tötete sie während sie allein zu Haus
war.
Kindern wird beigebracht nie jemanden zu sagen, dass sie
allein zu Hause sind, jedoch tun sie es ständig, online.
Sie tricksen dich aus, Informationen rauszugeben. Bevor du es
weißt, hast du ihnen genug erzählt damit sie dich finden
können, ohne dass du es überhaupt bemerkt hast. Ich hoffe,
dass du daraus etwas gelernt hast und demnächst vorsichtiger
bist!"
"Das werd ich!", versprach Shannon.
"Wirst du anderen davon erzählen, damit sie auch sicher sind?"
"Das verspreche ich!"

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